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Aussichten | 30. Juni 2015

100 Franken für die Kunst oder für die Kaffeekasse?

Was lässt sich mit 100 Franken alles anstellen? In Zürich entspricht der Betrag einem Wert von ca. 18 Cappuccinos, in Bangkok dem Preis für einen Last-Minute-Inlandflug. Oder 0,4088 Bitcoins in der digitalen Welt der Währung. 

Da wir weder einen thailändischen Inlandflug noch Bitcoins brauchen, haben wir 18 Cappucinos gespart und das Geld lieber in (aus unserer Sicht) sinnvolleres investiert: in die Initiative zur Errichtung eines Museums für digitale Kunst in Zürich, welche wir auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter unterstützt haben.

Das Museum of Digital Arts (MuDA) will Europas erstes physisches und virtuelles Museum für digitale Kunst werden. Die Initiative kam von der Zürcher Digital Arts Association, die sich darüber ärgerte, dass es in der Schweiz kaum digitale Kunst zu sehen gibt (wir finden: recht hat sie). Im denkmalgeschützten Migros-Hochhaus im Zürcher Kreis 5 befindet sich deshalb ab Februar 2016 DER digitale Kunst-Hotspot. Geplant sind jährlich drei Ausstellungen von internationalen Künstlern, die sich an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kreativität bewegen.

Während die Kosten des ersten Betriebsjahres gedeckt sind, war die Finanzierung des Innenausbaus lange nicht gesichert. Daher haben die Initianten die modernen digitalen Möglichkeiten zur Mittelbeschaffung genutzt und die fehlenden Mittel via Kickstarter-Kampagne gesammelt. Das Finanzierungsziel von USD 100'000 wurde sogar leicht übertroffen, und High-Five, wir gehören zum Kreise der «Official Members»: wir haben nicht nur ein Jahr lang freien Zugang zum Museum, sondern dürfen auch noch jemanden mitbringen. Der (oder die) erste, der sich bei uns meldet und Interesse bekundet, wird gerne mitgenommen!

Wir sind gespannt auf das neue Museum und freuen uns über die sinnvolle Investition, wenn wir gedankenverloren an unseren analogen Cappuccinos schlürfen…

 

Zur Website des Museum of Digital Art: www.muda.co

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